Eine einfache Möglichkeit, schlechte Gewohnheiten abzulegen und frei zu sein

Es gibt viele Gewohnheiten, die uns aufhalten. Gewohnheiten, die unsere Lebenszeit verschwenden, unserer Gesundheit schaden und uns dick und unattraktiv machen.

Viele dieser Gewohnheiten nutzen wir als Ventil. Sie erfüllen in uns ein Bedürfnis und bieten einen Weg, um mit Stress zurechtzukommen. Sie sind eine Möglichkeit, um uns selbst einen Genuss, eine Belohnung, eine Beruhigung oder Form der Liebe zu geben.

Aber tatsächlich führen diese Dinge zu noch mehr Stress. Zu viel Essen, Rauchen und ständiger Alkoholkonsum sind ungesund und führen zu physischem Stress.

Meistens wissen wir ganz genau, dass diese Gewohnheiten nicht gut für uns sind. Doch sind sie wirklich hart zu unterbinden. Manchmal wollen wir sie auch garnicht loslassen, weil wir sie allzu sehr genießen.

Es ist nicht leicht, von ihnen abzulassen, da die meisten schlechten Gewohnheiten nicht immer zu 100 Prozent schlecht sind. Ausgehen und Cocktails trinken, befriedigt den Drang nach sozialer Interaktion und Beflügelung. Diese Bedürfnisse an sich sind nicht schlecht. Meistens gibt es jedoch viel bessere Methoden, um diese Bedürfnisse zu befriedigen.

  1. Such dir eine schlechte Gewohnheit aus, mit der du aufhören möchtest. Verpflichte dich voll und ganz zum Aufhören, und zwar eine Woche lang. Erzähle deiner Familie und deinen Freunden davon und verspreche ihnen, eine Woche lang durchzuhalten.

  2. Kenne deine Motivation. Du solltest unbedingt wissen, warum du die Gewohnheit ablegen möchtest, und zwar bevor das Bedürfnis entsteht. Machst du es für deine Kinder? Für deine Frau? Für deine Gesundheit? Damit du beim Laufen eine bessere Ausdauer hast? Weil das Mädchen, das du magst, Raucher nicht ausstehen kann?

Halte einen sehr guten Grund oder am besten mehrere Gründe für das Aufgeben der Gewohnheit bereit. Schreibe die Gründe auf und steck sie in die Hosentasche. Jedes Mal wenn der Drang dann aufkommt, schaust du dir die Liste an und triffst eine rationale Entscheidung.

  1. Kenne deine Bedürfnisse. Welche Bedürfnisse werden durch diese schlechte Gewohnheit befriedigt? Wird dein Stress reduziert, wirst du getröstet, belohnt oder sozial anerkannt? Oder machst du es aus Genuss, um dir Liebe zu geben, dich wichtig zu fühlen oder dich wohl zu fühlen?

  2. Eigne dir Ersatzmethoden an, um zurechtzukommen. Was kannst du tun, wenn du Stress abbauen musst oder den Wunsch nach einer Belohnung verspürst? Häufig hilft es, Liegestütze zu machen oder spazieren zu gehen, um Stress abzubauen. Ein warmes Bad, eine Massage, ein Tee oder ein Gespräch mit einem Freund sind andere gute Wege, um Trost und Belohnung zu spüren.

  3. Mache keine einzige Ausnahme. Je mehr uns unsere Emotionen und Gefühle beherrschen, desto mehr möchten sie zu jedem Preis befriedigt werden. Unser Gefühl wird uns vermitteln, dass eine einzelne Zigarette nichts ausmacht. Es ist schwer, diese Logik zu hinterfragen, wenn wir uns gerade inmitten eines schwer zu bändigenden Verlangens befinden.. Es ist wichtig, nicht nachzugeben. Die Wahrheit ist, dass ein Zug sehr wohl etwas ausmacht. Ein Zug führt zum Nächsten und zu vielen weiteren und schon bald hören wir nicht auf, sondern rauchen weiter.

  4. Hol dir Unterstützung in deiner Umgebung. Melde dich bei einem Forum an. Suche dir einen Partner. Überlege schon mal, wer dein Unterstützer sein wird, wenn du mal in Versuchung gerätst.

  5. Wenn du ein Verlangen hast, warte. Tue Folgendes: Atme 10 Mal tief durch. Trinke etwas Wasser. Iss ein paar Karotten. Ruf deinen Unterstützer an. Tu, was immer nötig ist, aber verschiebe, verschiebe, verschiebe. Du wirst es schaffen und das Verlangen wird nachlassen. Feiere es, wenn du es geschafft hast.

  6. Wenn du fällst, raff dich wieder auf und lerne aus deinen Fehlern. Wir alle scheitern hin und wieder. Das heißt aber nicht, dass wir alle zum Scheitern verurteilt sind oder niemals erfolgreich sein werden. Wenn du fällst, ist das nicht das Ende der Welt. Raff dich auf und versuche es erneut. Jede einzelne Niederlage lehrt uns etwas. Erfolg ist schließlich, einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.

  7. Denke positiv. Dies ist der wichtigste Tipp von allen. Wenn du eine positive Ich-schaffe-das-Haltung in dir trägst, wirst du erfolgreich sein. Sag dir selbst, dass du es schaffen kannst, und du wirst es schaffen. Wenn Dinge schwierig werden, denke positiv. Du kannst das Verlangen überwinden. Viele haben es bereits geschafft, und die sind sicher nicht alle besser als du.

Je mehr wir unser Leben schätzen, desto leichter können wir uns von diesen Gewohnheiten trennen. Wir können unnötige Gewohnheiten wie Rauchen, Alkohol trinken, viel Frittiertes essen, Süßgetränke trinken, Pornographie konsumieren, den ständigen Drang neue Anziehsachen zu kaufen und vieles mehr beenden.

Wir können unsere Gefühle und Emotionen besser steuern, was uns selbstbewusster macht, Kraft gibt und die innere Ruhe schenkt.

Wie lange bleibt uns noch?

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Zum Buch: From Good To Great: Aufgeben, nachgeben oder alles geben